Drei Videos für den Einstieg – von leicht bis umfassend.

Das erste “leichte” Video des NDR fragt naiv aber nett beim Bürger nach dem Bedarf und dem Wunsch nach Veränderung. Das zweite Video aus dem Morgenmagazin schaltet einen Gang höher und setzt sich kritisch mit den Fragen rund um den Nutzen einer Sammlungsbewegung auseinander, denn dafür gibt es gibt doch schließlich Parteien. Zuletzt dann eine Podiumsdiskussion mit über 2 Stunden Länge, die aufzeigt, warum politisches Handeln der etablierten Parteien den drängenden Problemen nicht effektiv begegnet und ob eine Sammlungsbewegung wie Aufstehen die Chance hat, erfolgreich zu sein.

Sahra Wagenknecht will mit ihrer Sammlungsbewegung “Aufstehen” die Unzufriedenen ansprechen. Doch Aufstehen wofür? Reporterin Nadja Kailouli fragt, wer da mitmachen will.



Bei “Aufstehen” soll es sich nicht um eine neue Partei handeln, sondern um eine Bewegung, die außerparlamentarisch den Diskurs beeinflussen will. Ziel ist es Wagenknecht zufolge, eine Mehrheit für linke Politik zu schaffen. In den vergangenen Monaten hatte die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag immer wieder insbesondere um unzufriedene Anhänger von SPD und Grünen geworben, die sich nicht mehr mit dem Kurs ihrer Parteiführungen identifizieren. Niemand müsse seine Organisation verlassen, um mitzumachen, sagte die Politikerin dem “Spiegel”. Vor allem wolle man aber diejenigen zum Engagement ermutigen, die sich in keiner Partei mehr zu Hause fühlten.



Podiumsdiskussion mit Sahra Wagenknecht, Wolfgang Merkel, Wolfgang Streeck und Nils Heisterhagen am 10. September 2018 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)



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